Erento: einfach mieten – Hase fährt im Wohnmobil zur Oma

„Mieten statt Kaufen“ – Auch im Fahrzeugmarkt ist Miete oder Leasing selbstverständlich. Insbesondere im Bereich Wohnmobile boomt der Markt schon lange und viele Neueinsteiger sollten vor dem Kauf eines eigenen Fahrzeugs unbedingt zunächst mit einem Mietmobil ins Blaue fahren. Wir haben uns die Plattform Erento genau angeschaut. (Mit freundlicher Unterstützung von Erento*)


„Mieten statt Kaufen“ spielt in vielen Lebensbereichen eine große Rolle. So ist es schließlich für viele selbstverständlich, eine Wohnung zu mieten und nicht zu kaufen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Flexibilität in der Anpassung auf sich verändernde Bedürfnisse und die Vermeidung hoher Anschaffungskosten. Weniger Verantwortung und ein überschaubares Risiko. Auch im Fahrzeugmarkt ist Miete oder Leasing selbstverständlich. Insbesondere im Bereich Wohnmobile boomt der Markt schon lange und viele Neueinsteiger sollten vor dem Kauf eines eigenen Mobils unbedingt zunächst mit einem Mietmobil ins Blaue fahren. Nur der Live-Betrieb zeigt, ob Mensch und Mobil zusammengehören.

Der Mietmarkt hat in Zeiten intensiver Nutzung sozialer Netzwerke seine Finger in eine Fülle von Bereichen ausgestreckt. So kann man sich auf speziellen sharing-Plattformen seine größten Wünsche und wildesten Fantasien zusammenmieten. Wo früher Mundpropaganda und gelbe Seiten nötig waren, wo alles von Freunden und Nachbarn zusammengeborgt wurde, soweit vorhanden, kann man heute mit ein wenig Kleingeld und nur wenigen Klicks ein Party-Event zusammenstellen, dass sich hinter keinem Schützenfest zu verstecken braucht.

Omas 80. Geburtstag wird organisiert

Ein Beispiel: Deine Oma liebt Schlager, Tiere und Kostüme. Sie wird 80 und wohnt in einem kleinen Örtchen mit Wohnmobilstellplatz. Sie hat kein Gästezimmer und das Dorfhotel ist an ihrem Geburtstag leider wegen einer Veranstaltung ausgebucht. Deine eigene Familie zählt vier Köpfe und hat im Gegensatz zum Rest der Verwandtschaft weder Wohnmobil noch Wohnwagen zur Verfügung. Du willst deiner Omi einen super Geburtstag ausrichten, aber dir fehlen unendlich viele Dinge für die Überraschungsparty, die dir vorschwebt.

Bildquelle: https://pixabay.com

Du zückst deinen Laptop und besuchst eine sharing-Plattform, sagen wir zum Beispiel Erento. Dort buchst du dann Bühne, Licht- und Soundshow mit DJ, ein leckeres Catering, schöne Kerzenleuchter (die liebt Omi so sehr), etliche Bierzeltgarnituren, ein Partyzelt, eine Hüpfburg für die Kinder, Roberto Blanco mit seinen größten Hits, ein paar Stripperinnen, Stelzenläufer und ein Hasenkostüm für dich, denn Omi nennt dich immer Hasi 😉

Undenkbar, all diese Dinge zu kaufen! Die braucht man doch nur einmal im Leben. Okay das Hasenkostüm könnte man schon öfter tragen, aber der Rest…??? Auch Ausborgen würde einen eigenen Lkw-Trek gen Omi auslösen. Gut das es Erento gibt! Dort buchst du ein schickes Alkovenmobil für dich und deine Family, die gesamte Partyausstattung und fährst zu Omi.

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Von der Party schwärmt sie dann für den Rest ihres Lebens, die Verwandten preisen deine Qualitäten als Eventmanager und Roberto Blanco kauft sich anschließend ein Wohnmobil von seiner Gage, welches er an den Tagen, an denen er mit dem Flugzeug zu Auftritten fliegt und nicht selber fahren kann, bei Erento zur Miete einstellt. 

Gemeinsam sind wir stark – Social Networks krempeln die Branche um

Das Prinzip der „Sharing Economy“ ist nicht neu und wurde bereits in den 1950er Jahren in der Landwirtschaft bekannt, wo sich kleine Betriebe die Anschaffung teurer landschaftlicher Geräte geteilt haben und Maschinen untereinander verliehen. Gerade in Großstädten haben soziale Aspekte, Konsumverhalten und -gewöhnung oder Wertschätzung von Eigentum bzw. der bewusste Verzicht darauf zur Etablierung von KFZ-Sharing-Communities geführt.

Erento hat den Trend zum Mieten statt Kaufen schon früh erkannt und die beiden ursprünglichen Gründer aus Berlin haben 2003 aus einem eigenen Bedürfnis heraus die Idee zu dieser Online-Plattform gehabt. Ihnen fehlte damals die passende Bierzeltgarnitur. Heute ist Erento nicht nur in Deutschland aktiv, sondern ebenso in Großbritannien, Österreich, der Schweiz und den USA und gehört inzwischen zu 100% dem österreichischen Verlagshaus Russmedia.

Auf allen Erento-Seiten insgesamt finden sich rund 220.000 Produkte und Dienstleistungen, die von über 3.800 Vermietern angeboten werden. Nach Angaben von Erento ist es der weltweit größte Marktplatz für Mieten & Vermieten im Internet.

Die beliebtesten Miet-Artikel sind Wohnmobile, Wohnwagen, Hüpfburgen, Sportwagen und Partyzelte. Man kann aber genauso in weiteren Kategorien fündig werden: Baumaschinen, Boote, Musikinstrumente, alles für den Umzug u. v. m.

Aber wir sind uns sicher, nach der Party für Oma kann sich Roberto Blanco weiter vorne platzieren!

Beste private Vermieter werden gekürt

Mit dem Erento Qualitätssiegel – wird jährlich der Vermieter des vergangenen Jahres in der Kategorie „Wohnmobile & Wohnwagen“ ausgezeichnet. Anhand von Kriterien, wie der Anzahl an Transaktionen, der Informationsqualität wie auch der Kundenzufriedenheit werden aus über 3.000 Partnern die Top-Vermieter ermittelt und gekürt.

Eine Bestpreisgarantie im Bereich Wohnmobilvermietung sichert dem Kunden die Erstattung der Differenz zu einem günstigeren Angebot. Die für Mieter und Interessenten komplett kostenlose Plattform erfordert keine Registrierung.

Wie sucht man das passende Wohnmobil?

Vermieter stellen ihre Produkte bei Erento ein. Mieter suchen, finden ihren Wunschartikel und können diesen dann entweder direkt buchen oder mit dem Vermieter Kontakt aufnehmen. Zum Zeitpunkt unserer Recherche fanden sich bei Erento eine große Auswahl von knapp 2.500 Wohnmobilen auf der Plattform für Deutschland. Die Suche kann auf Großstadtregionen eingegrenzt werden oder auch auf einzelne Orte.
Die Ausstattungsvarianten lassen sich ähnlich detailliert auswählen, wie bei einer Suche auf mobile.de, was im Vergleich zu manchen Mitbewerber ein großer Vorteil für alle ist, die genau wissen, was sie mieten wollen, z.B. Teilintegrierter, Alkoven, Kastenwagen, Vollintegrierter oder Camper (Campingbus).

Bildquelle: https://www.erento.com/

Auch eine Marken-Auswahl aus knapp 70 Herstellern ist gezielt möglich. Das erspart bei konkreten Vorstellungen stundenlanges Surfen.

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Selbstverständlich lässt sich die Suche eingrenzen auf die benötigte Anzahl der
Schlaf- und Sitzplätze, zum Thema Tiermitnahme, Schaltung oder Automatik sowie weiteren 24 Zusatzausstattungen.

Für Wohnmobil-Neulinge bietet Erento eine gute Infoseite zu den verschiedenen Fahrzeugtypen und macht Angaben zu den Vorteilen und zur Größe. Auch gibt es Hinweise und Tipps, was es beim Mieten zu beachten gilt.

Im eigenen Blog werden Reisetipps für Deutschland von der Erento Fachredaktion gegeben. Dort finden sich spezielle Infos für Mieter und Vemieter, z. B. die „Dont’s“ beim Mieten für Debütanten oder was man beim Wintercamping beachten sollte. Besondere Business-Infos in englischer Sprache für Vermieter inkl. spezieller Software werden ebenso angeboten.

Auch für Wohnmobil-Hasen (egal ob in Kostüm der nicht) bietet die sharing-Plattform Erento die praktische Möglichkeit ein Wohnmobil zu mieten und sich damit die Träume von einem anderen Mobil für kurze Zeit mal Wirklichkeit werden zu lassen. Und auf andere Mobile schielen und mit dem Gedanken spielen „was wäre wenn“ tun wir doch alle….

Und genau aus diesem Grund rücken wir unsere Träumerei aus kalten deutschen Winternächten nach mehr Raum und Komfort dieses Jahr zu Ostern für ein paar Tage in die Realität und stürzen uns über eine Sharing-Plattform in das Abenteuer Alkovenmobil. Wir halten unser Abenteuer wie immer in Wort und Bild fest.

One Reply to “Erento: einfach mieten – Hase fährt im Wohnmobil zur Oma”

  1. Thorsten

    Gerade was die Wohnmobilvermietung angeht, darf man diesen Mietplattformen sehr skeptisch gegenüber stehen …

    Im Prinzip ist es ja ok. wenn jemand diesen Service anbietet und dem Mietinteressenten die Suche erleichtert .(wobei ich mich immer frage, worin das Problem besteht nach ‚wohnmobil mieten ‚ bei der Suchmaschine seiner Wahl zu suchen …)

    Hier schiebt sich , und mittlerweile passiert das massiv mit scheinbar erheblichen Werbebudgets, ein weiterer Vermittler zwischen Anbieter und Konsument – Prinzip Immobilienmakler…

    Wen das genauer interessiert der kann sich ja mal die Provisionsforderungen dieser Platformen anschauen und sich dann überlegen ob der eigentliche Anbieter in der Lage sein kann diese allein aus seinem kalkulierten Gewinn zu zahlen …

    Also MUSS die Provision (und wir reden hier nicht von peanuts in Höhe von 30 oder 50€ pro Anmietung) auf den Mietpreis umgelegt werden, was die Preise deutlich noch oben treibt .

    Aber am Ende liegt es natürlich beim Interessenten selbst, eigenverantwortlich Angebote und Preise zu vergleichen.
    Schwieriger wird es durch die erhebliche Marktpräsenz dieser Vermietplatformen allemal …

    PS: man muss allerdings auch sagen, daß das hier erwähnte ‚erento‘, eher noch zu den Plattformen gehört, bei denen sich Leistung und Kosten noch halbwegs die Waage halten

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