Ein Dorf sieht Phoenix – von Kühen und netten Menschen auf Treckern im Allgäuer Flachland

Ab Freitag stehen im kleinen Örtchen Schwaighausen im Unterallgäu alle Zeichen auf Phoenix: die einen fahren ihn und die anderen „lesen“ ihn täglich online!

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Ca. 40 Leser des Internetblogs „Phoenix on tour“, mobile Freunde der Autoren Kathrin und Hans-Hermann (ganz in „lokaler Uniform“) und noch einige nette und hilfsbereite  Nachbarn finden sich zu einem gemeinsamen Treffen bei Allgäu-Evi und ihrem Mann Hans ein.

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Am Samstag ist mit uns dann die Gruppe komplett und es wird mit herzlicher Gastlichkeit, viel Gelächter und einem kleinen Rahmenprogramm ein lustiges Wochenende.

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Der pfiffige zwölfjährige Nachbarsjunge Simon zeigt und erklärt uns mit viel Fachwissen den gesamten Milchbetrieb.

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Wir streicheln kleine Kälber…

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… lassen uns abschlecken….

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… und bestaunen einen Melkroboter bei der Arbeit.

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Es gibt Offroad-Slalomrennfahrten mit dem Trecker und Simon als Fahrlehrer.

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Volker landet dabei sogar auf einen ansehnlichen 5. Platz (von 8 Teilnehmern)… 🙂

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Danach schlemmen wir an einer sich biegenden Kaffeetafel mit allem, was man in den Backöfen der Gigaliner so herstellen kann.

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Abends werden im Zelt Melodien aus der Erinnerung hervorgekramt und alles summt und brummt beschwingt mit. Den einen oder anderen hat man sogar schunkeln sehen 😉

Sepp, ein Original von einem Bayer, kennt die Melodien der Meere besonders gut.
Die Quetschkommode hat man direkt vor Augen.
Das halbe Dorf hat Bierzeltgarnituren und Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

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Auch hier nochmal vielen Dank liebe Allgäu-Evi und ihrem Mann Hans (links im Bild) für die herzliche Gastfreundschaft!

Am Ende feiern hier rund 40 Leute, von denen sich die meisten vorher noch nie gesehen haben und erzählen sich gegenseitig die Abenteur ihrer mobilen Touren. Emailadressen werden ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Und schon werden die Planungen für eine Wiederholung im nächsten Jahr an zentraler Stelle in Deutschland aufgenommen.

Und was wäre das ganze Fan-Treffen nur ohne die super Planung und Organisation von Tack-Tack-Günther, der noch völlig schwindelfrei immer den Überblick über die Horde behält… 🙂

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Wir merken genau: Reisen hält jung! Im Kopf und im Austausch mit anderen Menschen. Wir sind zwar die „Küken“  mit der längsten Anreise und dem kleinsten Mobil, aber den Altersdurchschnitt senken die mobil Reisenden oder Lebenden ganz allein durch ihre Aufgeschlossenheit und Abenteuerlust!

Am Sonntag wird noch zusammen gefrühstückt, bevor viele fleissige Hände in null komma nix das Zelt abbauen und Tische und Bänke wegräumen.
Dann noch zur Erinnerung lustige Gruppenfotos für allerlei Kameras, die in bälde den Weg auf diverse Homepages finden werden.

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Schön war’s! Und jetzt gibt es einen Zielort in Bayern, an dessen Herzlichkeit wir gerne zurückdenken und an den wir gerne einmal zurückkehren möchten.
Und wenn der Allgäuer für Seemannlieder schwärmt, dann fragen wir uns, warum das Allgäu nicht näher an der Küste liegt, das wär doch immens praktisch, weil näher 🙂

Wir nehmen Abschied vom sonnigen Allgäu und begeben uns auf die erste Etappe unserer Rückreise. Wir rollen von Stau zu Stau auf der A7 und rutschen wieder unter die Wolkendecke. Nach rund 300 Kilometern erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsplatz im Staatsheilbad Bad Brückenau. Hier befindet sich ein schöner gebührenpflichtiger Stellplatz mit Blick auf den Kurpark.

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Am Abend spazieren wir nach dem Bordküchenschmaus durch die schöne Kuranlage und haben die Wege dabei fast für uns allein. Vermutlich hocken alle vorm TV, um die ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl zu verfolgen.

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Über Volker

Hi, ich bin Volker vom Reiseblog UMIWO.Ich bin als Teilzeitreisender seit 2005 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. UMIWO versorgt Campingbegeisterte mit Reise- und Testberichten auf unterhaltsame, humorvolle und authentische Weise. Ich verbinde meine Internetaffinität mit meiner Leidenschaft, zusammen mit meiner Ehefrau mit dem Wohnmobil in Europa zu reisen. Da uns diese Reisen sehr inspirieren, möchte ich die Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen in diesem Blog ausdrücken und so den “Spirit” mit anderen teilen. Feedback, Kommentare und Live-Kontakte bereichern darüber hinaus mein Wissen, Entwicklungsmöglichkeiten und setzen Anreize für künftige Ziele.Mit über 500 Artikeln und über 2.000 Followern auf diversen sozialen Plattformen ist UMIWO ein in der deutschsprachigen Blogosphäre bereits seit 2010 geführter Blog.

One Reply to “Ein Dorf sieht Phoenix – von Kühen und netten Menschen auf Treckern im Allgäuer Flachland”

  1. Claudia

    Moin, moin ihr zwei!
    Nicht nur das Fest war schön sondern auch euch kennengelernt zu haben. Hoffentlich sehen wir uns irgendwo mal wieder.
    Liebe Grüsse ( zur Zeit noch in Isny)
    Claudia und ihre Männers

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