Reblaus, Hugo und die Zahl 44 beim kurzen Ü-Stop in Hann. Münden

Heute früh haben wir mal wieder den Bus mit ins Büro genommen. Bereit zum Start ins Allgäu-Abenteuer. Und nachdem die Hälfte von uns zahlreiche Glückwünsche mit Käsekuchenmuffins und Süßigkeiten belohnt hat, gehts bei freundlichem Wetter am Nachmittag rauf auf die A7, durch Staus und Baustellen Richtung Süden. Bei herannahender Dämmerung werfen wir kurzerhand den Zielhafen Baunatal über Bord und biegen spontan nach Hannöversch-Münden von der Autobahn ab. Hier gibt’s für 6€ die Nacht den Stellplatz auf der Tanzwerder-Insel, am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, fussläufig zur Altstadt.

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Und dass kommt uns heute gut gelegen auf der Suche nach einem netten Lokal für einen Geburtstagsschmaus. Wir durchschlendern die Altstadt…

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…bewundern die vielen Fachwerkhäuser,

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schauen hier und dort auf die Speisekarten und entscheiden uns dann für das Restaurant (mit Hotel und Catering) „Die Reblaus“.

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Wir sind rundherum begeistert! Das Ambiente ist zurückhaltend in der Deko, mit einem gut durchdachten Lichtkonzept. Nachdem wir die Frage nach einer Reservierung mit einem bangen „nein“ beantwortet haben, dürfen wir sogleich an einem gemütlichen Vierertisch Platz nehmen. Die Atmosphäre in dem überschaubaren Gastraum (ca. 10 Tische) ist behaglich und privat. Keine Massenabfertigung oder hektisch lärmender Betrieb. Die sehr aufmerksame und freundliche Bedienung offeriert uns als Apperitif einen Hugo, an dem wir dank des Frischekicks durch Minze und Limette sofort Gefallen finden. Nach dem „Gruß aus der Küche“ (Bärlauch-Sauerrahm mit lockerem Weißbrot), gibt es einen halben Liter Silvaner zum Salat mit gebratenem Zanderfilet und dem Schnitzel Zigeuner Art, dass mit einer derartig frisch-fruchtigen, selbst gekochten Paprikasauce aufwartet, dass wir uns fragen, wie wir nur jemals eine von diesen so oft servierten totgekochten Fertigsaucen haben runterkriegen können. Das Fleisch ist zart und die Pommes sind würzig-lecker. Rundherum ein Gedicht! Und welch amüsanter Zufall: am Ende dieses herrlichen Abends anlässlich eines 44. Geburtstags beträgt die Rechnung unglaubliche 44,40€ 🙂
Leider haben wir heiter beschwipst vergessen, die Quittung als Andenken mitzunehmen.

Im leichten Nieselregen schunkeln wir, unter unseren Schirm gekuschelt, zurück durch die abendliche Altstadt zum Wohnmobil, um dort zufrieden und glücklich wie die Steine ins Bett zu fallen und bis zum nächsten Morgen durchzuschlummern.

Und was sich hier liest, wie eine überengagierte Restaurantkritik: wir haben hier einfach einen glücklichen Abend verlebt!
Und wen es mal nach Hannöversch-Münden verschlägt: probiert sie einfach selbst mal aus, die kleine Reblaus 😉

Über Volker

Hi, ich bin Volker vom Reiseblog UMIWO!Ich bin als Teilzeitreisender seit 2005 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. UMIWO versorgt Campingbegeisterte mit Reise- und Testberichten auf unterhaltsame, humorvolle und authentische Weise. Ich verbinde meine Internetaffinität mit meiner Leidenschaft, zusammen mit meiner Ehefrau mit dem Wohnmobil in Europa zu reisen. Da uns diese Reisen sehr inspirieren, möchte ich die Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen in diesem Blog ausdrücken und so den “Spirit” mit anderen teilen. Feedback, Kommentare und Live-Kontakte bereichern darüber hinaus mein Wissen, Entwicklungsmöglichkeiten und setzen Anreize für künftige Ziele.Mit über 400 Artikeln und mehreren Hundert Fans auf diversen sozialen Plattformen ist UMIWO.de ein in der deutschsprachigen Blogosphäre bereits seit 2010 geführter Blog.

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