Wir machen uns startklar zum Winteranfang

Heute am Totensonntag treibt uns die Sonne mit unserem Campingbus raus aus dem Haus. Auch wenn es keinen stundenlangen blauen Himmel gibt, machen wir einen schönen Spaziergang bei ein paar Grad über Plus durch den Georgengarten in Hannover.P1100310

 

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Wieder im Campingbus genießen wir die Warmwasserfussbodenheizung in unserem Westfalia Columbus. Einfach immer wieder genial, dass wir uns ohne kalte Füsse im Wohnmobil aufhalten können.

Wir genießen ein leckeres Mittagessen aus unserer Bordküche. Anschließend geht es zum Chillen und Hörspielhören in den „Loungebereich“ unseres Campingbusses, sprich auf’s Heckbett. 🙂

Auf dem Nachhauseweg klopft zum ersten Mal der Winter mit einem heftigen Schneeschauer an. P1100314

Wir überlegen, heute die Wasseranlage noch trocken zu legen, da in den nächsten Nächten Frost angesagt ist. Aber wir können uns nicht überwinden, schließlich öffnen in der nächsten Woche die Weihnachtsmärkte und wir möchte unsere Weihnachtsmarkt-Checker-Tour aus 2014 gerne fortsetzen. Daher räumen wir das Sommer-Equipment heraus und packen es in die Garage, um sogleich die Thermomatten für die Heck- und Seitentür unter das Bett zu legen. Auch das Frostschutzmittel der Waschanlage wird aufgefüllt. Die Dieselheizung wird noch entsprechend der angesagten Minustemperaturen programmiert, damit nichts einfriert. Auch bekommt unsere Rosi wieder ihr Windschutzscheiben-Stirnband auf. Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Wir freuen uns gerade auf den Winter, auch wenn wir die warme Sonne schon jetzt vermissen! Für Weihnachten und Silvester sind bei uns ein paar Trips geplant.

Macht ihr, so wie wir, mit dem Womo Kurztrips im Winter?

Wie immer könnt ihr die Fotos in der Miniaturansicht durch Anklicken in der Diashow vergrößern.

Über Volker

Hi, ich bin Volker vom Reiseblog UMIWO!Ich bin als Teilzeitreisender seit 2005 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. UMIWO versorgt Campingbegeisterte mit Reise- und Testberichten auf unterhaltsame, humorvolle und authentische Weise. Ich verbinde meine Internetaffinität mit meiner Leidenschaft, zusammen mit meiner Ehefrau mit dem Wohnmobil in Europa zu reisen. Da uns diese Reisen sehr inspirieren, möchte ich die Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen in diesem Blog ausdrücken und so den “Spirit” mit anderen teilen. Feedback, Kommentare und Live-Kontakte bereichern darüber hinaus mein Wissen, Entwicklungsmöglichkeiten und setzen Anreize für künftige Ziele.Mit über 400 Artikeln und mehreren Hundert Fans auf diversen sozialen Plattformen ist UMIWO.de ein in der deutschsprachigen Blogosphäre bereits seit 2010 geführter Blog.

7 Replies to “Wir machen uns startklar zum Winteranfang”

  1. Wolfgang Krey

    Hallo Volker,
    bei uns gibt es auch keine Winterpause.
    Schon im VW T3 haben wir das ganze Jahr über Touren gemacht.
    Als besonders schöne Tour habe ich eine Woche Aufenthalt ab
    1. Weihnachtsfeiertag auf Seeland incl. Kopenhagen in Erinnerung.
    Jede Jahreszeit hat eben ihre besondere Stimmungen.
    Wenn ihr euch „traut“, kann ich euch eine Tour Ende März ( dann sind die Tage schon länger)bis nach Lappland empfehlen.
    Winter pur!!! Und auf den Schneemobilspuren kann man wunderbar laufen, ohne bis zur Hüfte im Schnee zu versinken.
    In diesem Sinne wünsche ich euch viele schöne Touren—> auch im Winter.

    Wolfgang

    • Volker Autor dieses Beitrags:

      Hallo Wolfgang, danke für Deine Tipps. Wenn alles klappt, werden wir auf jeden Fall jeweils über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel unterwegs sein.
      Wie weit und wohin wird dann auch das Wetter mitbestimmen. Auf jeden Fall werden wir uns nicht auf irgendwelchen Autobahnen hinten anstellen. Daher
      wird’s mit Dänemark wohl nichts. Da wir leider noch zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten müssen, gibt es eher nur kürzere Touren um Hannover herum.
      Euch auch eine schöne Winterzeit im Womo. VG Volker

  2. Henry Trefz

    Es gibt ja wirklich viele, die das Wohmmobilnutzen im Winter auch außerhalb von Spanien etc. für ebenso erstrebenswert halten wie in den drei anderen Jahreszeiten. Anfangs (also 2014) hat der Händler schmunzelnd prophezeit, wir würden alsbald den Quatsch mit der Saisonzulassung lassen. Aber auch nach zwei Sessionen ist diesbezüglich gar kein Sehnen aufgekommen. Vielleicht auch, weil es in den Bergen, wo wir zuhause sind, häufig strenges Wetter gibt und die Vorstellung, dass alles, was im Womo ist, ja gegen Frost gesichert sein (oder ständig beheizt werden) muss, garnicht angenehm ist. Auch ist es nur etwas halb so lange hell, was einen noch viel öfter in den Kasten zwingt. Na klar ist es da auch gemütlich, aber die Betonung liegt auf *auch*.
    Im Sommer wird die Freizeit zwischen Garten und Wohnmobil geteilt, da ist gar nicht viel Zeit für unsere sehr reizvolle Umgebung. Im Winter ist es da auch schön (machmal rauh) und wir können ohne schlechtes Gewissen die Zeit dafür verwenden. So verteilt sich auch die Freude im Rhythmus der Natur. Klar, wenn man diesen November (bis gestern) ansah oder manchen schönen Tag im März, könnte man diese Monate noch einbeziehen, aber direkt im Winter haben wir wirklich viele schöne andere Ideen. Und auch gegen ein feines Hotelzimmer eines Wochenendurlaubes kann nichts eingewendet werden.

    • Volker Autor dieses Beitrags:

      Hallo Henry, danke für Deinen Kommentar. Also der große Vorteil im Winter ist eindeutig: Man hat mehr Platz auf den stark frequentierten Stellplätzen. 🙂
      Aber Du hast vollkommen Recht, wenn es kalt und ungemütlich ist, kostet es auch uns Überwindung, in den Kastenwagen einzuziehen. Wir haben eine sehr komfortable und warme Wohnung.
      Nur sind wir auch gerne unterwegs und das mit dem Womo. Nachdem alles im Fahrzeug eingeladen ist, geht es dann auch recht gut. Wir brauchen nun mal den kürzeren Wechsel zwischen
      zuhause und unterwegs sein. Da wären für uns mindestens 4 Monate Zwangsentzug vom Womo einfach zu lang. Aber jeder wie er nun mal will. Viele Grüße Volker

      • Henry Trefz

        Hallo, Volker!
        So sehe ich das auch. Stimmt, das mit den Stellplätzen ist ein Argument. Es könnte noch an Kraft gewinnen, denn mein Eindruck ist, dass sich die Anzahl der Wohnmobile stetig erhöht. Umgekehrt sind ja gerade Kastenwagen besonders gut geeignet, auch andere Plätze – vgl. etwa dein genereller Insider-Tipp mit den Friedhöfen – zu nutzen. Mal sehen, wie sich das ganze so entwickelt. Viele Grüße nach Hannover!
        Henry

        • Volker Autor dieses Beitrags:

          Hallo Henry, dass die Anzahl der Campingfahrzeuge in den letzten Jahren gestiegen, zeigen die Berichte über die Verkaufszahlen. Wir stehen nur dann auf Stellplätzen, wenn es aufgrund der Lage und der Infrastruktur Sinn macht. Auch wägen wir hinsichtlich der Art des Stellplatzes ab. Wir mögen es nicht so eng und reglementiert. Wozu haben wir ein nahezu autarkes Fahrzeug, wenn wir damit hinter einer Schranke o. ä. stehen sollen? Daher sind für uns z. B. Friedhöfe oder Parkplätze in der Nähe von Sportplätzen oder Schwimmbädern häufig völlig ausreichend. VG Volker

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