Sylter Shuttle: Update

Wie die Sylter Rundschau gestern zur Beschränkung der Mitnahme von Wohnmobilen berichtete (siehe unser Post>), soll dies nun nach heutiger Meldung nur für „große“ Wohnmobile gelten. Als Grund dafür nannte ein Sprecher der Bahn drei Fälle in der letzten Woche, bei denen sich Dachhauben gelöst hatten und abgefallen waren.

Befördert werden dürfen nur noch Fahrzeuge bis 6 m Länge und 2,70 m Höhe, bei einem max. Gesamtgewicht von 3 Tonnen.
Das schliesst dann konventionelle Kastenwagen à la Pössl und Co., sowie auch uns, aus. ….reicht uns unser Platz auch aus, aber als groß kann man den Bus im Vergleich zu einem Liner eher nicht bezeichnen 🙂

Ein Sturm der Entrüstung entstand auf den Campingplätzen sowie in den sozialen Netzwerken, da die Bahn nicht ausreichend und vorsorglich darüber informierte.

Ob und wann wieder größere Wohnmobile transportiert werden können, dazu wollte sich die Bahn zunächst nicht äußern.

Bildquelle: Sylter Rundschau

Bildquelle: Sylter Rundschau

Über Volker

Hi, ich bin Volker vom Reiseblog UMIWO.Ich bin als Teilzeitreisender seit 2005 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. UMIWO versorgt Campingbegeisterte mit Reise- und Testberichten auf unterhaltsame, humorvolle und authentische Weise. Ich verbinde meine Internetaffinität mit meiner Leidenschaft, zusammen mit meiner Ehefrau mit dem Wohnmobil in Europa zu reisen. Da uns diese Reisen sehr inspirieren, möchte ich die Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen in diesem Blog ausdrücken und so den “Spirit” mit anderen teilen. Feedback, Kommentare und Live-Kontakte bereichern darüber hinaus mein Wissen, Entwicklungsmöglichkeiten und setzen Anreize für künftige Ziele.Mit über 500 Artikeln und über 2.000 Followern auf diversen sozialen Plattformen ist UMIWO ein in der deutschsprachigen Blogosphäre bereits seit 2010 geführter Blog.

4 Replies to “Sylter Shuttle: Update”

  1. Carsten

    Hallo Volker,
    das ist schade für die auf der Insel befindlichen WoMos, die nun nicht mit der Bahn fahren können.
    Ich wundere aber mich schon seit Jahren, warum die Bahn eben das jetzt gemachte nicht längst gemacht hat und somit sicher einige (massive) Schäden während der Fahrt auf dem Hindenburgdamm an diversen WoMos billigend in Kauf nahm. Im Womoforum fand ich einen darauf hinweisenden Beitrag aus 2007 (!).
    Mir ist ein geschädigtes Besitzerpaar persönlich bekannt, bei denen es eine Heckgaragentür (die verschlossen war) aufgerissen hat. Und bei meinm Flair stand in der Betriebsanleitung eine recht niedrige maximale zulässige Geschwindig bei Rückwärtsfahrten, eben weil es die Zwangsbelüftungen usw. schädigen kann.
    Es scheint wohl an unserem WoMos im Bereich Seitz Fenster, Dachhauben usw. eine gewisse Unverträglichkeit für hohe Rückwärtsfahrt zu geben. Und dies ist ja beim Zug nach Sylt der Fall, da große Fahrzeugen zwangsweise rückwärts stehend gefahren werden.
    Aus diesen Erwägungen nutzen wir ausschließlich die Fähre, um auf der sicheren Seite zu sein. Und finden sie auch kultiger und vergnüglicher als den Zug, billiger sowieso.
    Daher ist die Politik der Bahn für uns nicht tragisch.

    • Volker Autor dieses Beitrags:

      Mir war der Zug in Sachen Sicherheit auch nie geheuer. Irgendwie wollten wir schon längst mal auf die Insel aber auch nur per Fähre. Vielleicht ist es ja diesem Sommer dann auf den Campingplätzen leerer? Sollten wir es im Juli mal wagen? 😉

    • Carsten

      Auf der Sylt-Shuttle-Seite heißt es aktuell: „Um den betroffen Kunden, die bereits eine Fahrkarte haben, die Abreise von der Insel zu ermöglichen, werden im Terminal Westerland am CheckIn bzw. im KundenCenter Ersatzfahrkarten für die Syltfähre ausgegeben. Auch die Campingplätze hat die Deutsche Bahn informiert und dort Ersatzfahrkarten für die Fähre hinterlegt.“

      –> Ist doch bestens, die Bahn laßt die Kunden nicht im Stich sondern kümmert sich proaktiv. Und außer einigen wenigen Stunden Zeitverlust für die Betroffenen ist doch nichts passiert?

  2. Holger

    Son Blödsinn: „Größere“ sind also oberhalb 3 t. Nie hätte ich gedacht, sone Riesenkiste zu fahren, mit unserem 3300 kg-Kasten. Ist doch fast wie bei der sog. Umweltplakette, wo viele mit roten oder gelben Plaketten schreiben in verschiedenen Foren: „Wenn man uns nicht haben will, fahren wir woanders hin und geben unser Geld dort aus.“
    Was sagt eigentlich die Verwaltung der Gemeinde Sylt dazu? Ist ja fast so,als würde man einem Händler in der Fußgängerzone sagen: „Wir reißen die Straße auf und buddeln n paar Monate. In der Zeit kann niemand zu Deinem Laden vordringen und etwas kaufen. Sieh zu, wie Du klarkommst.“
    Gruß Holger

Schreib uns Deine Meinung, wir freuen uns über jeden Kommentar! :)