Wind-Rosi in Rinteln – Medizin in Bückeburg

Freitag: Feierabend – ….schnell nach Hause und kurz bei Tee und Schoki innehalten…dann geschwind die Weekend-Camper-Tasche geschultert und ab ins Womo. Über die A2 im Abendverkehr nach Rinteln. Im Dämmerlicht absolvieren wir den Pfützen-Slalom und suchen auf dem kostenlosen Stellplatz am Weserufer ein leidlich trockenes und festes Fleckchen zwischen Sumpfwiese und Matschpiste.

Dann Rausspringen und die große Rolle mit den Iso-Matten aus dem Winterpaket auspacken. Heute ist`s windig und die perfekte Gelegenheit, die innen flauschigen und außen in typischem Isokaro gehaltenen Spezialmatten für Heck- und Schiebetür einzuknöpfen.

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Das schaffen wir gerade noch, bevor es dunkel und ungemütlich wird.

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Drinnen herrscht echtes Kuschel-Kojen-Feeling. Der Wind bleibt draussen und wir haben warme Füße. Der neue Herd hat mehr Power und zaubert im Nu heißes Wasser für eine Kanne Tee.

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Samstag: wohlig geschlummert starten wir nach entspanntem Frühstück zu einem Spaziergang Richtung downtown Rinteln und lassen uns den Wind um die Nasen wehen.

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Das Westfalia-Van-Optik-Paket (dunkles Sicherheitsglas an der Karosserieseite) eröffnet uns völlig neue Fotowelten 🙂

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Der Wind pustet die Wolken über’s Land und lässt sogar die Sonne auch mal scheinen.

Innenstadtlaternen können so ansehnlich sein….

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Bei der Sparkasse kann der Rintelner nicht nur den Pegelstand auf seinem Konto checken, sondern auch den der Weser!

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Und schon sitzen wir wieder im Cockpit und rollen nach Bückeburg.
In der Nähe des Schlosses darf man die Nacht auf dem schönen und ruhigen Stellplatz für 5 € verbringen und kann hier auch ver- und entsorgen.

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Wir lustwandeln über den Schlossplatz …

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… einmal außen herum um`s Schloss…

P1100301… schlagen uns durch`s Unterholz….

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…bevor wir uns im Parkcafé eine heiße Waffel gönnen….

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P1100302…und anschließend in der Not-Apotheke ein Mittel gegen den frisch eingetroffenen Pollenflug erstehen.

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So kann man Städte auch gut kennenlernen: Dürheim, Dettelbach, Roscoff in der Bretagne und nun Bückeburg… 🙂

(Hat schon mal jemand daran gedacht, einen Apotheken-Reiseführer zu schreiben? „Auf der Pollenflugroute durch Europa“ oder in den Stellplatzführern die Entfernung zur nächsten Apotheke zu vermerken? :-))

In der Bordküche geht’s heute auch europäisch zu: Meeresfrüchte-Paella und Merlot (aus der Pfalz 🙂 )

Über Volker

Hi, ich bin Volker vom Reiseblog UMIWO.Ich bin als Teilzeitreisender seit 2005 mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. UMIWO versorgt Campingbegeisterte mit Reise- und Testberichten auf unterhaltsame, humorvolle und authentische Weise. Ich verbinde meine Internetaffinität mit meiner Leidenschaft, zusammen mit meiner Ehefrau mit dem Wohnmobil in Europa zu reisen. Da uns diese Reisen sehr inspirieren, möchte ich die Erlebnisse, Eindrücke und Emotionen in diesem Blog ausdrücken und so den “Spirit” mit anderen teilen. Feedback, Kommentare und Live-Kontakte bereichern darüber hinaus mein Wissen, Entwicklungsmöglichkeiten und setzen Anreize für künftige Ziele.Mit über 500 Artikeln und über 2.000 Followern auf diversen sozialen Plattformen ist UMIWO ein in der deutschsprachigen Blogosphäre bereits seit 2010 geführter Blog.

2 Replies to “Wind-Rosi in Rinteln – Medizin in Bückeburg”

  1. Lisa

    Wie man sehen kann, genießt ihr es ja schon so richtig. Interessant finde ich die Isomatten für die Türen. Wir haben das Winterpaket nicht mitbestellt, aber über die Nachrüstung der Isomatten sollten wir vielleicht mal nachdenken. Die Vorrichtung ist bestimmt auch für die Moskitonetze gedacht oder?
    Guter Platz für die Küchenrolle. Hihi, gute Tipps, Danke. Schönes WE.

    • Volker Krause Autor dieses Beitrags:

      Ja die Isomatten für die Heck- und Schiebetür sind schon klasse, weil paßgenau und schnell anzubringen. Gerade am Bett macht sich die Dämmung angenehm bemerkbar, gibt es hier jetzt endlich keine Zugluft und Kältstrahlung mehr, sondern ist es mollig und gemütlich. Die Velourbespannung tut da ihr übriges. Es gibt auch ein werkseitiges (optionales) einknöpfbares Moskitonetz für die Schiebetür, was jedoch nach unserem Ermessen zu teuer ist. Dafür setzt sich die Hausherrin demnächst mal gerne für 2 Stunden an die heimische Nähmaschine und bastelt ein Netz für den Bruchteil der Kosten.
      Zurzeit wandern unsere bestens bewährten Saugnapfhaken durchs Mobil und testen für verschiedene Utensilien vorab den Ort, bevor es an den geeigneten Orten dann die „echten“ Klebehaken ihren Platz dauerhaft finden.

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