Spätsommer in der Bretagne – Teil 2: Die Smaragdküste

Nach einer erholsamen Nacht lassen wir es heute langsamer angehen. Immerhin sind wir ja im Urlaubsgebiet angekommen und bewegen uns nun langsamer voran. Daher verbringen wir den Vormittag am SP mit einigen „Haushaltsarbeiten“. Volker erkundet noch ein wenig die nähere Umgebung mit dem Fotoapparat.

Auch darf er seine spärlichen Französischkenntnisse anwenden. Ein Ehepaar spricht ihn an der Infotafel des SP (natürlich!) auf französisch an. Leidlich verständigt man sich in einem Mix aus Englisch und Französisch. Die Franzosen lächeln immer, wenn wir versuchen in ihrer Landessprache zu antworten. Wir nehmen das als Belohnung für unsere Bemühungen.

Entgegen unserer ursprünglichen Reisepläne werden wir nun doch erst einmal diesen Küstenabschnitt gegen den Uhrzeigersinn bereisen. Das Wetter hat hierauf erheblichen Einfluss. Sah es doch noch vor Tagen regnerisch aus, entpuppt sich nun das Wetter in dieser Region als äußerst schön und stabil.

Es geht nun Richtung Westen an der Smaragdküste entlang. Heutiges Ausflugsziel ist das Cap Frehel. Ein Muss für jeden Bretagneurlauber. Und da wir hier noch nicht waren, geht es auf direktem Weg dorthin.

Wir sparen uns das Fort la Latte und steuern direkt das Cap an. Auf dem Hinweisschild des bewachten Parkplatzes wird auf die Parkgebühr hingewiesen: 5 Euro!

Wir sparen uns die Parkgebühr und fahren ca. 1 km in Richtung Landesinnere. An der Straße gibt es einen zum Parken geeigneten geschotterten Streifen. Hier haben sich bereits schon einige Pkws eingefunden. Wir stellen uns dazu. Da es Mittagszeit ist und wir heute nicht ausgiebig gefrühstückt haben, gehen wir gleich zum Mittagessen über.

Frisch gestärkt beginnen wir eine atemberaubende Wanderung zum Cap.

Der Trampelpfad an der ca. 70 m hohen Steilküste ist einfach phantastisch. Bei jeder Biegung gibt es neue Perspektiven auf das Wasser und die Felsen.

Der Kontrast zur Vegetation ist toll. Mannshohe Farngewächse wechseln sich mit Heidekraut und Stechginster ab. Der Ginster kann übrigens ziemlich stechen! Bei manchem Pfad ist es so schmal, dass der Ginster „Tuchfühlung“ aufnimmt.

Von einer Felsnase aus haben wir den schönsten Blick auf das Cap.

Hier machen wir kehrt und erkunden einen anderen Weg zurück zum WoMo.

Wir gehen auf SP-Suche und erkunden noch ein paar Plätze. Schließlich landen wir abends in Erquy am Ortsrand auf einem. Er hat zwar den Charme eines Supermarkt-Parkplatzes, aber für den heutigen Abend reicht es. Der Wind wurde im Laufe des Nachmittages immer böhiger, so dass wir nur noch für einen Kaffee unsere kleinen Klappstühle rausstellen. Der Wind schaukelt uns schließlich am späten Abend in den Schlaf.

Montag, 30.08.10

Der Tag empfängt uns mit gleißendem Sonnenschein. Wir haben ausgeschlafen. Gegen 11 Uhr fahren wir heute los. Wir müssen in einem Supermarkt einiges besorgen. Ein großer Hyper U bei Yffiniac (kurz vor St-Brieuc) wird angesteuert. Wir sehen einen blauen Hymer Exsis aus Tübingen. Er parkt ganz in der Nähe des Platzes. Die Besitzer lassen sich leider nicht blicken.

Danach steuern wir noch eine V/E an einem Supermarkt bei Binic an. Heute abend wollen wir am Strand stehen. Hierzu fahren wir ab Plouha rechts an den Strand herunter. Auch hier das übliche Bild! Die Stellplatze sind fast rappelvoll. Wir ergattern mit Glück noch einen Platz. So stehen wir erneut eingepackt zwischen anderen WoMos. Schade! Wohl doch zu dicht an der Hauptsaison, aber das Wetter entschädigt uns.

Wir chillen heute mehrere Stunden in der Sonne und genießen die frische Meeresluft. Abends unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang in der Bucht.

Über Volker

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