Spätsommer in der Bretagne – Teil 1: Anreise

Am Freitagmorgen geht es los. Das Wetter ist grausam. Dauerregen wechselt sich mit Starkregen ab. Bis nach Belgien begleitet uns das miese Wetter.

Kaum wechseln wir die Grenze nach Frankreich wird das Wetter besser. Wir hoffen das uns der französische Wettergott besseres Wetter beschert.

Nach 650 km machen wir in Amiens unseren ersten Übernachtungsstopp. Der SP im Ortskern ist zwar einerseits idyllisch an einem Grachtensystem gelegen, daneben verläuft aber eine stark frequentierte Straße in die City. Uns ist es zu laut. Wir beschliessen auf dem vor 4 Jahren bereits ausprobierten CP am Ortsrand zu nächtigen. Dieses Mal jedoch VOR dem CP als sogenannter Quickstopp.

Samstag, 28.08.10

Nach langem und ruhigem Schlaf, sowie einem ausgiebigem Frühstück fahren wir nun auf der Mautstrecke in Richtigung Le Havre. Dort überqueren wir den Pont de Normandie (nur 5 Euro Maut!). Bei einem Zwischenstopp (Aire de Baie) auf einem sehr schön angelegtem Rastplatz genießen wir das warme sonnige Wetter der Normandie.

Bei Avranches besuchen wir nach einem Tankstopp ( nur 1,10 Euro / L Diesel) den örtlichen Decathlon. Leider ist das Angebot nicht sehr berauschend, so dass wir nichts Passendes finden.

Wir überqueren bei St. Malo das erste Gezeitenkraftwerk Frankreichs und genießen den ersten Blick auf das smaragdblaue Wasser. Daher also auch der Name dieses Küstenabschnittes. In Dol de Bretagne steuern wir eine V/E Station an und überlegen hier zu nächtigen. Der Charme dieses innerstädtischen Parkplatzes kann uns aber nicht begeistern. Ein französischer Womofahrer quatscht uns an und fragt uns ganz interessiert nach unserem Womo aus.

Wir fahren weiter und erreichen nach heutigen 450 km gegen 18 Uhr St-Cast-le-Guildo. Etwas außerhalb befindet sich an  den „Pointe de Bay“ ein sehr schöner SP mit direktem Blick auf die Bucht. Unzählige Austernbänke kann man hier bei Ebbe sehen. Als die Flut ein paar Stunden später kommt, verschwinden diese unsichtbar im Wasser.

Nach dem Abendessen unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang am Weg direkt an der Steilküste. Nach jeder Biegung hat man einen anderen Blick auf Wasser und Küste. Es ist sehr mild und wir geniessen die frische Luft.

Über Volker

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One Reply to “Spätsommer in der Bretagne – Teil 1: Anreise”

  1. Thommy

    Wir waren im letzten Spätsommer in der Bretagne. Auch wenn wir einige Regentage erwischten, war es ein unvergesslicher Urlaub. Regen und Wind gehören einfach zur Bretagne. Trotzdem hatten wir einen tollen Urlaub. Wenn einige Regentropfen nicht stören, sollte unbedingt in der Bretagne Urlaub machen.

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