Reise auf die iberische Halbinsel
Teil 10: Abschied von Portugal – Übernachtung bei Salamanca in Spanien

Heute verlassen wir (leider) Portugal und ziehen mit dem guten Wetter zurück nach Spanien. Die letzte Nacht war die bisher wärmste. Wir hatten 17°C Tiefsttemperatur, was zu leichten Schweissausbrüchen im WoMo geführt hat, da wir natürlich die Bettdecken nicht „umkonfiguriert“ hatten. Ab und an regnete es in den frühen Morgenstunden.

Nachdem wir am späten Vormittag vom CP losgefahren sind, scheint die Sonne bei strahlend blauem Himmel. Wir fahren umgehend auf die hier neue mautpflichtige Autobahn A 17 und dann weiter über die A25 Richtung nach Osten in Richtung Spanien. Die Serra do Caramula führt uns bis auf ca. 900 m Höhe hinauf. Dann geht es wieder rasant hinab. Der leicht böige Wind aus südlichen Richtungen lässt unser WoMo so manches Mal bockig wankeln.

Dann überqueren wir die portug./span. Grenze bei Vilar Formoso. Augenblicklich wird die Landschaft nur noch von Olivenbäumen, Korkeichen, Weiden und Kühen (Stiere?) bestimmt. So weit das Auge reicht nur weite Ebenen und Hügel. Das Licht der Sonne aus Westen präsentiert uns eine traumhafte Landschaft. Die Straße geht fast 100 km nur eben schnurgeradeaus. Eine Wohltat für den WoMo-Fahrer, der nun cool und entspannt die Landstrasse hinter sich lässt und von einem Tempomaten träumt.

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Gegen 16 Uhr erreichen wir den CP „Don Quijote“ bei Salamanca. Ein familiär betriebener einfacher (**) CP mit einem urigen Charme. Es sieht zwar hier und da ein wenig rumpelig aus. Aber alle Einrichtungen sind sauber und funktionsfähig. Und trotz der Oma-Fliesen hat er in Punkto Sauberkeit/Instandhaltung der Orbitur-CP-Kette einiges voraus.

Wir checken bei einem launigen Spanier mit begrenzten Englischkenntnissen, aber mit viel Spass bei der Arbeit ein. Claudias Spanischbrocken („Un Coche Cama, Dos Adultos, Ni Hijos, Ni Mascotas) erheitern ihn sehr. Hier geben wir gerne die recht hohe W-LAN Pauschale i. H. v. 4 € für eine Stunde aus. Wir begegnen sehr vielen Niederländer und auch Schweden. Der Platz scheint als Transferplatz häufig genutzt zu werden. Auch der in ca. 500 m entfernte Steine meisseldne Bagger nervt uns nur bedingt. Die Nachmittagssonne scheint noch, durch die komplett gekappten (nackten) Platanen auf unser WoMo, während wir uns einen Kaffee genehmigen.

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Nach dem Essen gehen wir noch in „Oma’s Küche“ abwaschen. Dann werden die kostbaren 60 Minuten WiFi für 4 € noch gut und intensiv genutzt.

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Über Volker

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